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Edith Jeske und Tobias Reitz: „Handbuch für Songtexter“





Eine renommierte Dozentin für Songtexte und der jüngste hauptberufliche Textdichter Deutschlands gewähren Einblicke in ihre Arbeit und geben wertvolle Tipps für alle, die in ihre Fußstapfen treten möchten. Im Juli erschien das „Handbuch für Songtexter“, das mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten verspricht.

Die Namen Edith Jeske und Tobias Reitz sind in Deutschland untrennbar mit dem Textdichten verbunden. Das Wissen der beiden Liedtext-Profis steht nun allen Interessierten auf 304 Seiten zur Verfügung. Die vermittelten Kenntnisse sind umfassend: Das Kapitel „Startwissen“ zum Beispiel erklärt, warum ein Liedtext etwas ganz anderes ist als ein Gedicht. Was es mit Energiepositionen, Hooklines oder gar Türklinken auf sich hat, darüber gibt „Willkommen in der Masterclass“ Aufschluss. Und was geschehen kann, „wenn den Satzbau man verdreht“ verrät der Abschnitt „Wie es kein Hit wird“, der sich unter anderem mit sprachlichen Inversionslagen beschäftigt. Klar, dass im Abschlusskapitel „Die Kunst und das Recht“ auch die GEMA eine Rolle spielt: Hier finden sich allgemeine Informationen zu urheberrechtlichen Fragen und solche zum Schutz der Werke.  

Gewürzt werden diese Einblicke in die Kunst des Songschreibens durch Beiträge zahlreicher Persönlichkeiten, die sich ebenfalls gut mit Texten auskennen: So steuerte „Zwiebelfisch“-Kolumnist und Bestseller-Autor Bastian Sick ein Grußwort bei, und in ausführlichen Interviews erklären unter anderem Musikproduzent Dieter Falk, Labelchef Jörg Hellwig sowie Autor, GEMA-Aufsichtsratsmitglied und Fred-Jay-Preisträger Frank Ramond ihre Sichtweisen auf die überaus komplexe Musikbranche. Und weil man besser versteht, was anschaulich erklärt ist, haben zahlreiche Absolventen der Celler Schule Textbeispiele zum Buch beigetragen – unter anderem Judith Holofernes, die Frontfrau der Band Wir Sind Helden.

Das „Handbuch für Songtexter“ ist nicht nur eine interessante Lektüre, sondern kann auch ein wertvolles Hilfsmittel für all diejenigen sein, die herausfinden möchten, welche Geheimnisse hinter erfolgreichen Texten stecken. Zwar können selbst Edith Jeske und Tobias Reitz nicht garantieren, dass aus jedem Leser des Buches auch ein erfolgreicher Liedtexter wird. Ein gutes Rüstzeug steht nach der Lektüre aber zur Verfügung.

Erschienen ist das „Handbuch für Songtexter“ im Autorenhaus Verlag.


http://www.autorenhaus-verlag.de/376.0.0.1.0.0.phtml


Über die Autoren
Edith Jeske
ist seit Ende der Siebziger Jahre als Textdichterin und seit 1989 als Coach und Seminarleiterin aktiv und gilt als renommierte deutsche Songtext-Dozentin. Die von der GEMA-Stiftung finanzierte Celler Schule, die bislang einzige Masterclass für Textdichter in Deutschland, gründete sie 1996. Edith Jeske ist außerdem Vorstandsmitglied des Deutschen Textdichterverbands und Gewinnerin zahlreicher Auszeichnungen, unter anderem des von der GEMA-Stiftung vergebenen Heinz-Bolten-Baeckers-Preises.

Tobias Reitz’ Karriere wiederum nahm in der Celler Schule ihren Anfang. Als Absolvent derselben arbeitete der studierte Germanist und Medienwissenschaftler bereits mit Jean Frankfurter, Helene Fischer und Patrick Lindner zusammen. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Gold- und Platin-Awards ausgezeichnet und für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert. Seit 2002 leitet Tobias Reitz die Celler Schule als gleichberechtigter Partner von Edith Jeske.



 

Wünschenswertes auf für Deutschland

ORF-Initiative für Österreichische Musik



ORF-Radios planen 30% Anteil österreichischer Musik bis 2011


Vertreter der österreichischen Musikwirtschaft und des ORF haben in einer gemeinsamen Erklärung eine Ausweitung und Intensivierung der Zusammenarbeit vereinbart. Der ORF wird den Anteil an österreichischer Musik in seinen Programmen bis 2011 schrittweise weiter erhöhen. Ziel ist ein durchschnittlicher Anteil von rd. 30% in den 3 nationalen und 9 regionalen ORF Radios insgesamt. Dies steht im Mittelpunkt einer gemeinsamen Erklärung von ORF und Musikschaffenden.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF trägt zentrale Verantwortung für die kulturelle Produktion in Österreich und nimmt diese sehr ernst. Österreichische Musik ist unverzichtbarer Bestandteil seiner Programme in Radio und Fernsehen. Mit der vorliegenden Vereinbarung bekennt sich der ORF einmal mehr zu dieser Verantwortung und wird seine Funktion als Plattform für österreichische Kultur in noch höherem Ausmaß wahrnehmen können."

Der Vorsitzende der Plattform SOS-Musikland, Hannes Eder, dazu: "Seit langer Zeit wünschen die Musikwirtschaft und die Musikschaffenden ein deutlicheres Bekenntnis des Österreichischen Rundfunks zur österreichischen Musik. Dass letztlich die Parlamentarische Musikenquete , die zuletzt ergebnisorientierten Verhandlungen mit dem ORF ,aber auch das konstruktive und vom gemeinsamen Ziel getragene Verhandlungsklima innerhalb der Verbände der Musikwirtschaft zu künftig nahezu einem Drittel österreichischer Musik im ORF Rundfunk geführt hat ,ist ein Weihnachtspaket der besonderen Art und wir hoffen auf den Beginn einer neuen Ära vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rundfunk. Österreichische Musik verdient, gehört zu werden! Das gute Verhandlungsergebnis wird ein Gewinn für beide Partner sein und in der Zukunft wohl auch Raum für weitere inhaltliche qualitative Weiterentwicklung geben!"

Die vorliegende Erklärung ist das Ergebnis eines mit der Parlamentarischen Enquete zum Thema "Zukunftsmusik - aktuelle Herausforderungen und musikalische Entwicklungsperspektiven in Österreich" im Jahr 2008 begonnenen Diskussionsprozesses zwischen dem ORF und den österreichischen Musikschaffenden.

Die angestrebte Steigerung des Anteils österreichischer Musik auf 30 % bezieht sich jeweils auf die Gesamtheit der Radioprogramme des ORF, also die 3 nationalen und die 9 regionalen Radioprogramme, in einem Kalenderjahr mit einer Schwankungsbreite von 1,5%-Punkten.

Der ORF wird darüber hinaus den Anteil österreichischer Musik auf Ö3 und Radio Wien um 2 Prozentpunkte pro Jahr gegenüber 2008 bis 2011 steigern und zusätzlich den Österreichischen Musikfonds mit einem Betrag von jährlich 100.000,- Euro fördern und damit an der Förderung österreichischer Musikproduktion partizipieren.

Weiters sieht die Vereinbarung die Schaffung eines paritätisch besetzten Dialoggremiums vor, das die Entwicklung des Musikmarktes beobachtet und als Kommunikationsplattform zwischen ORF und den Österreichischen Musikschaffenden dient.

 

Neue Einrichtung für Autoren

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Hier haben Autorenkollegen die Möglichkeit zu inserieren und in Kontakt zu treten.

Bitte schicken Sie das Inserat an: puk.schmiedel@t-online.de



 

Novum:
Komponist Banter wird Ehrenmitglied des Deutschen Textdichter-Verbands

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„Musik im Blut“
Der künstlerische vielseitige Berliner Siegfried „Siggi“ Trzoß stellt nach seinen „Schlagergeschichte(n) des Ostens“ nunmehr in einem knapp 300-seitigen Lexikon „Musik im Blut“ über 460 Macher der Schlagerszene Ost vor, die hier grundsätzlich in der Zeit von 1945 bis 1990 in den Medien, bei der Schallplatte und auf den Show-Bühnen präsent waren.
Von der Nachkriegszeit bis zum Bau der Mauer und dann wieder ab Ende der 1960er galt das- je nach politischer Schönwetterlage- bis zum Ende der DDR auch für rund 110 Autoren und Interpreten der Bundesrepublik und weiterer westlicher Länder, die Trzoß auf Grund persönlicher Bekanntschaft oder umfangreicher Recherchen auf lexikalischer Art erwähnt, teilweise auch Autoren und Interpreten, die im „Lexikon des deutschen Schlagers“ (1992, Edition Louis-Ludwigsburg) keine Erwähnung finden.
Der Schlager-Insider und Radio-Moderator ( „Kofferradio“ – www.alex-berlin.de) konzentriert sich bei seiner namentlichen Nennung auf DDR-Macher und auch auf Aktive der Tanzmusikszene aus den sozialistischen Länder, die mit ihren Hits vornehmlich in den Rundfunk- Hit-Paraden wie „Schlagerrevue“, „Schlager abc“ und Fernsehsendungen wie „Tip-Parade“, „Schlagerstudio“ oder „bong“ vertreten waren und erfolgreich bei AMIGA produzierten.(www.siggitrzoss.de)
„Schlagergeschichte(n) des Ostens“ und „Musik im Blut“ bieten für jeden Schlagerfan und Tanzmusik-Liebhaber Fakten, Personen und gesellschaftliche Zusammenhänge über die manchmal gar nicht so heile Schlagerwelt der DDR.